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02Mrz 2017

PRTG Network Monitor überwacht UKW-Signale für Millionen HörerFallstudie PRTG.

Der UKW-Sendernetzbetreiber UPLINK wurde 2013 von Geschäftsführer Michael Radomski in Düsseldorf gegründet. Zu dieser Zeit war der UKW-Markt noch ein abgeschottetes Monopol. Erst eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) beendete die restriktive Vergabe der Senderrechte. Im TKG war ursprünglich festgeschrieben, dass UKW Ende 2015 abgeschaltet werden sollte, um den Weg für das Digitalradio DAB+ frei zu machen. Doch der Gesetzesentwurf wurde wieder verworfen. So konnte UPLINK zum 1.1.2016 den technischen Betrieb im Bereich UKW aufnehmen. Der UKW-Sendernetzbetreiber baute dafür keine neue Antennen-Infrastruktur auf, sondern nutzte die bestehende Infrastruktur des (ehemaligen) Monopolunternehmens Media Broadcast. Die folgende Entwicklung des jungen Unternehmens war umso bemerkenswerter: Innerhalb des Jahres 2016 entwickelte sich UPLINK zum zweitgrößten UKW-Sendernetzbetreiber im deutschen Bundesgebiet. An den Senderstandorten, also den Funktürmen und -masten, arbeitet UPLINK mit der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) zusammen. Bei der DFMG mieten UKW-Betreiber wie UPLINK den Platz für ihre Computerschränke, die Stromversorgung und die Kühlungselemente der Sendertechnik an. Ein Team von rund 20 festangestellten Mitarbeitern leitet die UKW-Signale von aktuell rund 20 privaten Radioveranstaltern über Glasfaserleitungen zu den Senderstandorten. Dort sind Rechner montiert, die digitalisierte Signale decodieren und für die analoge Ausstrahlung verstärken.

Die vollständige Fallstudien: Fallstudie PRTG UPLINK

 

23Jan 2017
Bild Antennenmast Saalfeld

Antennenmast Saalfeld – Ort der ersten regulierten Antennenmitbenutzung in Deutschland am 01.07.2015

Düsseldorf, 23.01.2017 – Am 01.01.2016 wurde der Markt für den UKW-Sendernetzbetrieb in Deutschland liberalisiert. Seit einem Jahr können die Rundfunkveranstalter in Deutschland erstmals frei entscheiden, wer für sie den technischen Betrieb der Programmverbreitung übernimmt. Der Düsseldorfer Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH zieht eine vorsichtig positive Bilanz:

„Der Wettbewerb im Markt für UKW-Sendedienstleistungen beginnt langsam zu greifen. Mit jetzt schon über 10% Marktanteil bei den privaten Radioveranstaltern sind wir zweitgrößter Anbieter in Deutschland. Auf den ersten Blick ein schöner Erfolg, aber der Weg war sehr steinig und wird es leider auch bleiben“, fasst UPLINK Gründer und Geschäftsführer Michael Radomski die Situation 12 Monate nach Markteintritt zusammen. „Wir haben im vergangenen Jahr natürlich viel gelernt, eine ganze Reihe Barrieren weggeräumt und jede Menge Transparenz geschaffen“, ergänzt Mitgesellschafter und Prokurist Thomas Weiner, der bei UPLINK für die Projektleitung zuständig ist und damit verantwortlich war, in den ersten 90 Tagen des vergangenen Jahres knapp 100 UKW-Sender ohne ungeplante Ausfälle umzustellen.

„Nach 33 Jahren eisenharten Monopols im Betrieb des privaten Rundfunks kann man nicht erwarten, dass die entsprechenden Strukturen über Nacht verschwinden. Auch für den Ex-Monopolisten ist es eine Herausforderung plötzlich Wettbewerb zu akzeptieren und durch die Regulierung mit uns zusammenarbeiten zu müssen – aber es wird langsam“, zeichnet Radomski ein optimistisches Bild. Seiner Meinung nach würden die verantwortlichen Stellen für die Regulierung, also Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur, sehr engagiert und extrem sachkundig vorgehen. „An ein paar Stellen muss aber noch deutlich nachjustiert werden – das können wir auch nachweisen“, appelliert der Unternehmensgründer, nach dessen Dafürhalten der Wettbewerb in seinem Marktsegment noch intensiviert werden muss.

Mit den eigenen Erfahrungen sind die Düsseldorfer Sendedienstleister dagegen voll zufrieden: „Unsere Kunden hatten vor einem Jahr ja noch keine Erfahrungen mit uns und kannten jahrzehntelang nur den monopolistischen Anbieter. Da konnten wir die Sorge vor der Umstellung des gesamten Verbreitungsweges UKW einer Radiokette natürlich verstehen“, fassen die Verantwortlichen bei UPLINK den Markteinstieg zusammen. „Die Betriebssicherheit im Betrieb unserer UKW-Sender liegt nach 12 Monaten bei über 99,9%. Erreicht wird das vor allem durch Investitionen in modernste Sender- und IT-Infrastruktur. Insgesamt ist die stärkste Herausforderung aber auch nicht unsere Technik, sondern Sendeunterbrechungen, die durch Wartungen von Vordienstleistern entstehen. Auch wenn diese Wartungen zumeist begründet sind, gibt es hier noch Optimierungspotential“, erklärt UPLINK-Mitgründer Ansgar Beeg, der die IT und Entwicklung beim Düsseldorfer Technikanbieter leitet.

Für 2017 plant UPLINK die Gewinnung weiterer privater und öffentlicher Radioveranstalter als Kunden, darüber ein deutliches Wachstum und den fortlaufenden Ausbau der bundesweiten Infrastruktur.

24Aug 2016

Wie schwer haben es wechselwillige Radioveranstalter wirklich und was ist dran am Vorwurf der Unfairness durch die Monopolisten?

Die Herausforderer und die Monopolisten bei den UKW-Netzen sind aktuell nicht gut aufeinander zu sprechen. Im Raum steht der Vorwurf, dass es den Radioveranstaltern trotz der Liberalisierung der UKW-Netze nicht einfach gemacht wird, zu wechseln. Mehr noch, der Monopolist soll sogar mit fragwürdigen Methoden im Spiel um den Machterhalt unterwegs sein. Trotzdem ist Michael Radomski, Geschäftsführer UPLINK Network, optimistisch. Hat man doch bereits in den ersten 12 Wochen des Jahres über 100 UKW-Sender umgestellt.

Interview des Fachdebattenportals Meinungsbarometer.info mit dem Geschäftsführer der UPLINK Network GmbH, Michael Radomski:

Der Markt zur Übertragung analoger UKW-Hörfunksignale wurde liberalisiert. Wie ist Ihr Fazit seit Beginn der Liberalisierung?
Die Marktöffnung läuft gut an. UPLINK hat bereits mehre z. T. landesweite Rundfunknetze umstellen können, u. a. in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In den ersten 12 Wochen des Jahres haben wir 100 UKW-Sender umgestellt, insgesamt bislang knapp 150 – bis auf 2 Sonderfälle halten wir dafür auch direkt die Frequenzzuteilungen. Wir schauen optimistisch auf die nächsten Entwicklungen.

Organisatorisch und technisch ist die Umstellung erfreulich verlaufen, selbst die technische Umstellung bei Großanlagen ist entspannt. UPLINK betreibt Sendeanlagen mit insgesamt 1 Mio. Kilowattstunden Antennenleistung bundesweit und wir bauen in Kiel gerade unsere erste Großantennenanlage, da der bisherige Betreiber seine Infrastruktur aufgibt.

Wundern müssen wir uns allerdings öfter über das Verhalten der Media Broadcast, aber man muss sich eigentlich nur die Öffnung anderer Monopolmärkte und deren Verlauf ansehen, dann wird vieles klar. Zuletzt wurde von dort in einer strittigen Frage sogar ein Schiedsspruch der Bundesnetzagentur abgelehnt, das macht eine Zusammenarbeit natürlich nicht einfacher.

Medienberichten zufolge sind bislang nur 15 % des Gesamtmarktvolumens an alternative Sendernetzbetreiber gegangen und es wird sogar mit Abschwächen der Wechselquote gerechnet. Woran liegt das aus Ihrer Sicht?
Es gibt etwa 2.900 UKW-Frequenzen in Deutschland, davon werden aktuell schätzungsweise 1.350 Frequenzen noch von Media Broadcast, etwa 150 von UPLINK, knapp 120 von weiteren neuen Anbietern, teilweise auch im Eigenbetrieb, verantwortet. Die übrigen knapp 1.300 Frequenzen werden von den Landesanstalten der ARD und durch Einzelbetreiber ausgesendet.

Wir meinen, dass das für die erste Welle an wechselnden Radioveranstaltern gar nicht so schlecht ist. Vielen, die wechseln wollten, wurde dies nicht gerade einfach gemacht. Da sind im Vorfeld die abenteuerlichsten Hürden aufgetaucht und auch gezielt Unsicherheit geschürt worden.
Ein Wechsel wird auch weiterhin für den Radioveranstalter durch vertragliche Hürden und Taktieren des bisherigen Dienstleisters bestimmt. Das hemmt wechselwillige Kunden, auch wenn wir jetzt ja mit unserer Erfahrung aus knapp 150 Frequenzübergängen eigentlich aus dem Vollen schöpfen könnten. Man braucht als neuer Anbieter also ein bisschen Geduld.

Der Entwurf zur einschlägigen Regulierungsverfügung sieht vor, die Übertragung analoger UKW-Hörfunksignale wieder „ex post“ zu regulieren. Dadurch wären Preise anzeige- aber nicht mehr genehmigungspflichtig. Wie bewerten Sie das?
Entscheidend ist ja, dass die Bundesnetzagentur eine Preiskontrolle vornimmt um Missbrauch einzudämmen, der Ablauf ist da eher zweitrangig. Der Entwurf sieht da ja nun auch ausdrücklich vor, dass jetzt Bündelprodukte wie z. B. die Signalzuführung mitbeobachtet werden sollen. Das begrüßen wir sehr, wir haben bei unseren Verhandlungen mit potentiellen Kunden zum Teil abenteuerliche Begründungen gehört, warum unsere Preise angeblich nicht wettbewerbsfähig seien. Je genauer da zukünftig hingeschaut wird, umso besser.

Was sollte aus Ihrer Sicht unbedingt in der Verfügung stehen? Bzw.: Was auf keinem Fall?
Die bisherige Regulierung war schon gar nicht so schlecht, da spürt man die große Erfahrung der Bundesnetzagentur in der Öffnung von Telekommunikationsmärkten. Wir sehen aber auch die Grenzen guter Regeln, wenn diese einfach nicht eingehalten werden. Wir fordern da deutlich stärkere Sanktionen, wenn z. B. Unterlagen nicht rechtzeitig übergeben oder Termine unter einem Vorwand verzögert werden. Kommerziell müssen die Vorleistungspreise bei der Antennenmitbenutzung noch stärker hinterfragt werden. Auch die Vordienstleister des Ex-Monopolisten müssen neuen Anbietern transparente und faire Preise bieten, da gibt es noch einiges zu tun.

Quelle: https://meinungsbarometer.info/beitrag/Heftiges-Spiel-um-die-UKW-Netze_1602.html

12Jul 2016

NRW-Lokalfunk arbeitet künftig mit UPLINK und MEDIA BROADCAST im Bereich Sendernetzbetrieb zusammen.

radio_nrwDie Übernahme des Sendernetzbetriebs von 24 UKW-Frequenzen im NRW-Lokalfunk durch die UPLINK NETWORK GmbH ist am vergangenen Freitag, den 8. Juli erfolgreich und störungsfrei abgeschlossen worden. Seit Mitte Mai 2016 wurden sukzessive die UKW-Frequenzen aus den Sendegebieten Düren, Euskirchen, Leverkusen, Neuss, Ennepe-Ruhr, Hagen, Hochsauerlandkreis und Borken vom bisherigen Sendernetzbetreiber MEDIA BROADCAST zum neuen Vertragspartner UPLINK NETWORK übertragen. Insgesamt betreibt der NRW-Lokalfunk 112 UKW-Frequenzen in NRW, um die UKW-Versorgung der NRW-Lokalradios zu gewährleisten.

Ab sofort wird der NRW-Lokalfunk über radio NRW mit beiden Partnern parallel im Bereich Sendernetzbetrieb zusammenarbeiten: „Die Tatsache, dass wir nun zwei Dienstleistungspartner an unserer Seite haben, begrüßen wir sehr. Wir setzen damit bewusst auf eine Flottenstrategie und den Wettbewerb unter den Anbietern. Wir versprechen uns dadurch eine langfristige Qualitäts-Optimierung, eine gute Entwicklungsperspektive und entsprechende Vergleichsmöglichkeiten. Auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit beiden Partnern freuen wir uns sehr“, so Jan-Uwe Brinkmann, Geschäftsführer von radio NRW.

radio NRW ist Rahmenprogrammanbieter und nationaler Vermarkter für die 45 NRW-Lokalradios.

30Jun 2016

Frankfurt/Wiesbaden, 30.06.2016 – Der Düsseldorfer Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH hat in der vergangenen Woche den Betrieb zweier UKW-Gleichwellenfrequenzen in den Städten Frankfurt und Wiesbaden übernommen. In der deutschen Rundfunklandschaft eher ungewöhnlich wird an beiden Standorten mit der 101,4 MHz eine identische Frequenz abgestrahlt, die sich zu einem einzigen Empfangsgebiet verbindet.

Foto GPS UPLINKMöglich wird der Betrieb durch den Einsatz moderner, digitaler Technik der Hersteller Worldcast aus Frankreich (UKW-Sender) und 2wcom aus Flensburg (Signalzuführung) die mittels Satelliten-Synchronisation in der Lage ist, die Aussendung der UKW-Wellen mikrosekundengenau aufeinander abzustimmen. Die Herausforderung bei der Planung und dem Betrieb eines Gleichwellennetzes ist der Umgang mit den Überschneidungszonen, in denen sich die Signale der einzelnen Sender treffen. Hier entstehen Interferenzen, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf den Empfang besitzen. Die regionale Aussteuerung dieser zwar räumlich verschiebbaren, aber nicht zu verhindernden Interferenzen ist die eigentliche Kunst beim Betrieb einer Gleichwelle. Dies ist durch moderne und zentral steuerbare Sendetechnik in Verbindung mit umfangreichen Messfahrten heute wesentlich einfacher als in der Vergangenheit.

Nutznießer der Technologie, die es ermöglicht, bestehende Sendegebiete trotz mangelnder neuer Frequenzen zu erweitern, ist der Programmveranstalter Radio BOB. Unterstützt wird das Projekt durch die hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR).

Entwicklungsleiter Ansgar Beeg von UPLINK freut sich über den reibungslosen Start der Ausstrahlung: „Meines Wissens, ist das der einzige echte UKW-Gleichwellenbetrieb in Deutschland. Wir hatten das Projekt vorab vollständig in unserem Labor in Düsseldorf aufgebaut, aber die Eigenheiten einer solchen Technik zeigen sich tatsächlich erst im Echtbetrieb. Zwar gab es an den Standorten schon vorher eine Gleichwelle, die aber auf alter Technik basierte, von der wir überhaupt nichts nutzen konnten. Die eingesetzte digitalen Komponenten machen aber gerade jetzt am Anfang die Optimierung des Betriebs sehr einfach.“

Auf Basis der nun in Hessen gewonnenen Erfahrung will UPLINK nun auch an anderen Stellen den Einsatz der UKW-Gleichwellentechnik prüfen.

 

29Mrz 2016
Ecreso 10kW Transmitter

Installation 10kW UKW-Sender (100.000 Watt Antennenleistung)

Die UPLINK Network GmbH hat heute die 100. Aufschaltung eines UKW-Senders auf eine Antenne des Vordienstleisters Media Broadcast vorgenommen. Es handelt sich dabei um die Frequenz 103,8 MHz von Antenne Mecklenburg-Vorpommern in Woldegk/Helpterberg, Uckermark mit einer Antennenleistung (ERP) von 100.000 Watt.

Möglich gemacht hat dies eine Liberalisierung des UKW-Marktes durch die Bundesnetzagentur, die den bisherigen Monopolmarkt zum 01.01.2016 für Wettbewerber geöffnet hat.

27Mrz 2016
Einfahrt der Sendestation Wiederau (Foto: Kai Ludwig)

Einfahrt der Sendestation Wiederau (Foto: Kai Ludwig)

In vollem Gange ist mittlerweile die Übergabe von UKW-Frequenzen, die bislang in Nachfolge der früheren deutschen Postverwaltungen von der Media Broadcast betrieben wurden, an andere technische Dienstleister.

Die Firma Uplink Network spricht in ihrer Kommunikation von „weit über 100 UKW-Sendern in den Bundesländern Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Hessen“, die sie im ersten Quartal 2016 in Betrieb nehmen wollte.

Hierbei dürfte es sich um alle Frequenzen jener Programme handeln, die der Veranstalter Regiocast dort auf UKW verbreitet. In den drei erstgenannten Ländern betrifft die Übernahme somit auch die dortigen Großsendeanlagen.

Uplink Network setzt Geräte der französischen Firma Worldcast ein. Worldcast selbst betont besonders, damit erstmals auch Sender der Leistungsklasse 10 kW nach Deutschland zu liefern. In der Kommunikation von Uplink Network heißt es, „insbesondere für Sender im unteren und mittleren Leistungsbereich“ gebe es zu den Produkten von Worldcast „praktisch gar keine Alternative“.

In Baden-Württemberg wiederum haben fünf privatrechtliche Anbieter gemeinsam die Firma SBW (Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg) gegründet. SBW übernahm am 15. März die ersten beiden Kleinfrequenzen von Baden FM und will dies im Laufe der nächsten Monate mit „rund 50“ Frequenzen fortsetzen.

Zur Übernahme durch SBW anstehen dürfte auch die von Antenne 1 genutzte Frequenz Langenburg 100,1 MHz. Sie gehört zu jenen Fällen, die 2015 wegen extremer, von der Media Broadcast beabsichtigter Preiserhöhungen ins Gerede gekommen waren.

Quelle: http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2016/uplink-network_sbw.html

26Feb 2016

Helmut MarkwortMünchen/Düsseldorf, 26.02.2016 – Der Münchener Medienunternehmer Helmut Markwort, aktiver Gesellschafter einer Reihe von Beteiligungen im Rundfunkmarkt, steigt bei dem Düsseldorfer Technikdienstleiter UPLINK Network GmbH ein.

UPLINK betreibt im Rahmen der Liberalisierung des Marktes für UKW-Sendernetzbetrieb die technische Aussendung von Radioprogrammen. Das 2013 gegründete Unternehmen ist dazu durch eine Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur seit dem 01.01.2016 in der Lage, alternative Angebote in dem bislang bestehenden Monopolmarkt zu machen. Mit rund 10%  Marktanteil bei den privaten Radioveranstaltern ist UPLINK dabei der größte alternative Anbieter.

Markwort engagiert sich als Gesellschafter des Unternehmens und wird gleichzeitig auch Mitglied des Unternehmensbeirats, der von Ex-Bundespostminister Prof. Christian Schwarz-Schilling geleitet wird. Arbeitsschwerpunkt des Gremiums ist das Aufbrechen des Monopolmarktes für UKW-Betrieb und die Etablierung von Wettbewerb in diesem und anderen Rundfunkmärkten.

Mitgesellschafter und Beiratsvorsitzender Schwarz-Schilling freut sich über die prominente Unterstützung in seinem Gremium: „Das Überführen eines Monopolmarktes in einen funktionierenden Wettbewerb ist eine Herkulesaufgabe. Helmut Markwort wird dem  Beirat und dem Unternehmen durch seine weitreichende Erfahrung und Kontakte dabei eine sehr große Unterstützung sein.“

Helmut Markwort startet sein Engagement mit hohen Erwartungen: „Über meine Beteiligungen im Radiomarkt kenne ich die Probleme und Defizite des bisherigen Monopols sehr genau. UPLINK ist erfolgreicher Pionier bei der Einführung des Wettbewerbs im Markt für Sendedienstleistungen,  und ich möchte nun gerne helfen, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“

17Feb 2016
v.l.n.r.: Gregory Mercier (Product Manager Worldcast), Simon Daniels (Sales Manager Worldcast), Michael Radomski (Geschäftsführer Uplink), Christophe Poulaine (Vice President Worldcast), Thomas Weiner (Project Manager Uplink)

v.l.n.r.: Gregory Mercier (Product Manager WorldCast), Simon Daniels (Sales Manager WorldCast), Michael Radomski (Geschäftsführer UPLINK), Christophe Poulaine (Vice President Worldcast), Thomas Weiner (Project Manager UPLINK)

Der deutsche Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH und der französische Senderhersteller WorldCast Systems haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 150 UKW-Sender geschlossen, die in der ersten Hälfte des Jahres 2016 vollständig an UPLINK ausgeliefert werden sollen.

UPLINK nutzt für den Rollout von UKW-Sender im Rahmen einer Marktliberalisierung ab dem 01.01.2016 damit als erster deutscher Sendernetzbetreiber ausschließlich Produkte der Marke WorldCast Ecreso im Leistungsbereich zwischen 100 und 10.000 Watt Senderausgangsleistung. Insbesondere der Einsatz von Sendern der 10 Kilowatt-Klasse beruht auf intensiven technischen Prüfungen und Vergleichen in den letzten Monaten, die UPLINK vollständig überzeugen konnten.

“WorldCast ist bei kleinen und mittleren Leistungsklassen aus unserer Sicht klarer Weltmarktführer”, beschreibt UPLINK-Geschäftsführer Michael Radomski den neuen Kooperationspartner. “Unsere Labortests und unsere Erfahrung im Einsatz zeigen, dass es insbesondere für Sender im unteren und mittleren Leistungsbereich praktisch daher gar keine Alternative gibt. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung waren aber insbesondere die Zuverlässigkeit und die sichere Bedienung aus der Ferne über unser Network Operations Center “.

Christophe Poulain, verantwortlich für Vertrieb und Marketing bei WorldCast, hat hohe Erwartungen an die Zusammenarbeit mit UPLINK: “Wir freuen uns, dass ein erfolgreicher Sendernetzbetreiber wie UPLINK unsere Sender für den deutschlandweiten Roll Out ausgewählt hat – das ist eine klare Bestätigung für die Zuverlässigkeit und Professionalität unserer Systeme. Besonders hervorzuheben ist, dass UPLINK uns als Lieferanten für die gesamte Bandbreite von Sendeleistungen ausgewählt hat, damit installieren wir erstmals auch Sender mit einer Leistung von 10.000 Watt in Deutschland. Als zweitgrößter deutscher Sendernetzbetreiber stellt UPLINK sehr hohe Anforderungen an seine Lieferanten. Wir freuen uns daher besonders, dieses große Projekt in 2016 gemeinsam erfolgreich umzusetzen.”

12Feb 2016

Ostlichster StandortRothenburg (Oberlausitz) im Februar 2016 – Der Landkreis Görlitz beherbergt mit der Stadt Rothenburg das “östlichste Städtchen Deutschlands”, direkt an der Grenze zu Polen gelegen und in die Muskauer Heide eingebettet. Die knapp 5.000 Einwohner der Kleinstadt können dort seit je her mit ihren UKW-Radios auf der Frequenz 100.0 MHz das Programm von Radio Sachsen empfangen.

Seit Anfang Februar wird die technische Ausstrahlung dieses Programms nun von dem Düsseldorfer Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH übernommen, der damit seine bundesweiten Aktivitäten an den östlichsten Rand Deutschlands ausdehnt. Südliche des Stadtgebiets und keine 500 Meter von der deutsch-polnischen Grenze entfernt hat der Düsseldorfer Technikbetreiber modernste Sendetechnik installiert um das Programm von Radio Sachsen mit bester Qualität auszustrahlen.

Möglich gemacht hat dies eine Marktregulierung der Bundesnetzagentur, die seit dem 01.01.2016 erstmals Wettbewerb in einem früheren Bundespost-Monopol zulässt.

05Feb 2016
Ecreso Dieburg 100W

Erster am 04. Januar 2016 umgestellter Sender am Standort Dieburg (Hessen) mit der Frequenz 99,5 MHz für den Veranstalter Radio BOB!.

Düsseldorf, 05.02.2016 – Der technische Radio-Betreiber UPLINK Network GmbH hat seit dem Liberalisierungsdatum 01.01.2016 den Betrieb von bereits über 50 UKW-Sender für seine Kunden in ganz Deutschland übernommen, darunter auch an so exponierten Standorten wie Helgoland und Sylt. UPLINK ist damit der erste und einzige alternative Anbieter in Deutschland, der über 50 UKW-Frequenzen betreibt. In einem durch die Bundesnetzagentur detailliert vorgegebenen Prozess werden täglich bis zu 6 Frequenzen vom bisherigen Monopolisten an den neuen Wettbewerber aus Düsseldorf übergeben, der an den Senderstandorten die Zuführung der Sendersignale und die eigentliche Sendertechnik verantwortet.

Insgesamt werden in den ersten drei Monaten des Jahres weit über 100 UKW-Sender in den Bundesländern Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Hessen umgestellt.

Unterstützt wird die Umstellung durch namhafte Hersteller wie Worldcast Ecreso (Sendetechnik), QBit und 2wcom (Signalzuführung), Cisco (Netzwerktechnik) sowie Eaton (USV).

28Jan 2016

uplink helgolandDüsseldorf/Helgoland, 28.01.2016 – Oft wird Helgoland als Deutschlands einzige Hochseeinsel bezeichnet, eine Aussage, die trotz der exponierten Lage in der Nordsee und einer Entfernung von 40 km vom Festland umstritten ist. Wer aber schon einmal die Überfahrt bei schwerer See gewagt hat oder das Vergnügen hat, zu den knapp 1.500 Einwohner zu gehören, hält sich kaum mit solchen Definitionen auf.

In jedem Fall ist die Insel ein ganz besonderer Standort, an dem das Düsseldorfer Unternehmen UPLINK Network GmbH nun die Versorgung der Bevölkerung mit der Ausstrahlung der privaten UKW-Sender übernommen hat. Im Rahmen einer am 01.01.2016 in Kraft getreten Liberalisierung des Marktes für technische Radioverbreitung wurde am 28.01.2016 die Ausstrahlung der Programme Radio Schleswig-Holstein (100,0 MHz), delta Radio (103,5 MHz) und Radio NORA (101,6 MHz) übernommen.

Auf Basis einer Marktregulierung durch die Bundesnetzagentur übernimmt UPLINK als erster alternativer Dienstleister für Radioanbieter derzeit fast 150 UKW-Senderstandorte in ganz Deutschland von einem Nachfolgeunternehmen der Deutschen Bundespost.

 

 

20Jan 2016

Berlin, 20. Januar 2016

radiohörerRadio und Fernsehen sind die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen und die mit Abstand meistgenutzten Medien. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Audio- und Video-on-Demand, Smart-Radio,Smart-TV und mobilen Angeboten. Dies geht aus der VPRT-Mediennutzungsanalyse 2015 hervor, die der Verband heute auf Basis von Drittquellen veröffentlicht hat.

Danach verbrachten die Deutschen täglich über 10 Stunden mit der Nutzung von Medien, wovon mit 70 Prozent der mit Abstand größte Anteil auf die Nutzung von Fernsehen und Radio entfiel. Alle audiovisuellen Medien gemeinsam stehen für fast 80 Prozent der täglichen Mediennutzung.1

Pro Tag sah die deutsche Bevölkerung (ab 3 Jahren) 2015 im Durchschnitt 3 Stunden und 43 Minuten fern2, in der Zielgruppe der über 14-Jährigen nahezu vier Stunden (237 Minuten).3 Mit Radiohören verbrachten die Deutschen (ab 10 Jahren) 2015 werktäglich 3 Stunden und 10 Minuten4. Im durchschnittlichen Tagesverlauf ist Radio von morgens bis in die frühen Abendstunden das meist genutzte Medium, das Fernsehen hat seine höchste Reichweite am Abend. Relativ stabil ist die Internetnutzung im Tagesverlauf.5

Quelle: www.vprt.de

11Jan 2016

Arbeiten in HöhenSeit dem 01.01.2016 ist das Monopol im UKW-Sendernetzbetrieb faktisch Geschichte. Die UPLINK Network GmbH hält seit diesem Datum weit über 100 Frequenzzuteilungen für ihre Kunden, weitere 20-30 kommen in den nächsten Wochen noch hinzu. Das Düsseldorfer Unternehmen ist beauftragt, im ersten Halbjahr 2016 technisch den Sendebetrieb für weit über ein Dutzend (meist landesweite) Radioveranstalter in ganz Deutschland vom bisherigen Monopolisten zu übernehmen.

Seit Jahresbeginn wurden durch UPLINK bereits 14 UKW-Frequenzen in Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein erfolgreich umgestellt. Wöchentlich kommen nun im Regelbetrieb zwischen 10 und 15 Frequenzen dazu.

Die Umstellung selbst läuft dank einer zeitlich vorgelagerten Installation und Inbetriebnahme der Sendetechnik und einer erfreulichen Kooperationsbereitschaft der Arbeitsebene des bisherigen Sendernetzbetreibers recht unkompliziert.

14Dez 2015
Vorsitzender des Unternehmensbeirates, Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling

Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling

WERBEN&VERKAUFEN – www.wuv.de

INTERVIEW: CHRISTIAN SCHWARZ-SCHILLING |  | von Gregory Lipinski

Die UKW-Landschaft steht vor Veränderungen. Ab 1. Januar nächsten Jahres wird der Betrieb von Sendenetzen liberalisiert. Damit fällt das einstige Telekommunikationsmonopol endgültig. Der auf dem Markt einsetzende Wettbewerb wird dazu führen, dass der Netzbetrieb für die Sender kostengünstiger wird, erwartet der frühere Postminister und Uplink-Network-Investor Christian Schwarz-Schilling.

Herr Schwarz-Schilling, Sie waren von 1982 bis 1992 Minister für Post-Fernmeldewesen. Jetzt sind Sie bei dem Düsseldorfer Sendenetzbetreiber Uplink Network beteiligt. Haben Sie sich hier aus Liebe zum Radio unternehmerisch und finanziell engagiert?

Das kann man sich heute kaum vorstellen: ich bin ohne Fernsehen aufgewachsen. In meiner Jugend gab es ja praktisch nur das Radio. Seit jeher bin ich begeisterter Radiohörer – zuhause und auch auf Reisen. Zum Radio habe ich eine sehr emotionale Beziehung, daher interessiere ich mich aber auch für die Entwicklung in diesem Markt. Ich denke unser Unternehmen Uplink hat das Potenzial, einen bislang abgeschotteten Markt aufzubrechen – dieses Ziel unterstütze ich persönlich mit voller Kraft.

Sie haben in ihrer Amtszeit als Minister die staatlichen Post- und Telefonmonopole in Marktstrukturen überführt. Jetzt erst fällt zum 1. Januar 2016 mit dem Sendenetzbetrieb das letzte Monopol. Haben Sie diesen Bereich vergessen?

Wir haben hier tatsächlich einen kleinen monopolistischen Rest eines sonst vollständig liberalisierten Marktes. In den 90-er Jahren haben wir den bis dahin ausschließlich durch staatliche Strukturen dominierten Telekommunikationssektor in Deutschland vollständig verändert. Die wichtigsten Ergebnisse sind: der freie Mobilfunkmarkt, Wettbewerb bei den Internetanbietern, das Privatfernsehen, aber natürlich auch das private Radioangebot. Dass dessen technischer Betrieb bis heute ein Monopol ist, liegt zum einen an Vermischung von Bundes- und Landesrecht, zum anderen aber auch, dass es sich um einen sehr speziellen Nischenmarkt handelt.

Warum hat die Liberalisierung in diesem für die Radiosender wichtigen Infrastrukturbereich so lange gedauert?

Im UKW-Sendernetzbetrieb greifen verschiedene Leistungen ineinander, wie der Standortbetrieb von Türmen und Masten, der Zuleitungsbetrieb und die Koordination der Radiofrequenzen. So lange alles in einer Hand war, war eine Auftrennung schwierig. Spätestens aber mit dem Verkauf des Sendegeschäfts durch die Telekom an Dritte im Jahr 2008 wäre eine Öffnung sinnvoll gewesen. Es hat dann noch 4 Jahre gedauert, bis 2012 das Telekommunikationsgesetz geändert wurde, wodurch indirekt das Liberalisierungsdatum 1.Januar 2016 definiert wurde. Danach war dann endlich die Zeit reif für die ersten echten Wettbewerber.

Welche Auswirkungen hat der künftige Wettbewerb im Netzbetrieb für die Radiolandschaft?

Im konkreten Fall schafft Wettbewerb Transparenz und eine Basis für kommende Innovationen. Die UKW-Landschaft in Deutschland besitzt ja eine hohe Qualität. Was in der Vergangenheit aber gefehlt hat, ist die Konzentration auf die Anforderungen der Radiosender als Kunden und ein nachhaltiges Kostenbewusstsein. Mit dem nun einsetzten Wettbewerb müssen sich alle Marktteilnehmer stärker hinterfragen – das schafft Effizienz und bereitet auf neue Herausforderungen vor. Das haben die Radioverbände natürlich bereits jahrelang gefordert – ihnen fehlte aber ein Anbieter als konkretes Vergleichsobjekt.

Wird sich die Ertragssituation der Radiosender durch mehr Wettbewerb entscheidend verbessern?

Eindeutig! Durch die Regulierung der Bundesnetzagentur wird der Marktpreis für UKW-Senderbetrieb ab dem 1. Januar flächendeckend sinken, interessanter Weise auch ohne einen Anbieterwechsel. Wettbewerber wie unser Unternehmen Uplink bringen dann natürlich noch einmal weitere Preisvorteile. Wichtiger ist aber die einsetzende Transparenz, die zu weiteren Kostensenkungen auch bei Vordienstleistern führen kann. Hier ist durchaus noch viel Potentzial vorhanden.
Im Übrigen wird der UKW-Betrieb in Deutschland, aber auch im Ausland, noch viel länger aufrechterhalten werden, als sich das so mancher Technik-Freak heute vorstellt. Der analoge Hörfunk hat sich bei den Verbrauchern einen festen Platz erobert – man denke nur an das Autoradio oder die festen, bzw. tragbaren Hörfunkanlagen im privaten Haushalt. Dieses, auch gerade in neuerer Zeit, sehr viel benutzte Netzwerk kann man nicht auf Knopfdruck abschalten. Hier müssen die technischen Entwicklungen und die Wege der sehr unruhigen Märkte genau beobachtet werden, sonst macht man Fehler.

Uplink Network will im nächsten Jahr in DAB plus investieren. Was haben Sie hier vor?

Nun, es ist doch nur schlüssig, dass ein Betreiber von analogen Radiodienstleistungen sich auch im digitalen Bereich engagiert. Wir haben ein technisches System entworfen, dass das Argument fehlender Wirtschaftlichkeit von DAB+ aus dem Weg räumen soll. Das wird 2016 mit den ersten Piloten präsentiert. Aber auch darüber hinaus beobachten wir die Entwicklungen im Rundfunkmarkt sehr genau – UKW wird für Uplink mittelfristig und langfristig nur eines unter mehreren Standbeinen sein.

Suchen Sie für das weitere Wachstum der Gesellschaft Finanzpartner?

Unser Unternehmen hat bereits einen großen Gesellschafterkreis, der sich eher aus Gesichtspunkten des Netzwerks als aus finanzieller Fokussierung zusammensetzt. Unsere ambitionierten Ziele beim Marktwachstum und dem gleichzeitigen Ausbau der Infrastruktur in den kommenden Jahren lassen aber Platz für neue, langfristig denkende Investoren.

Quelle: http://www.wuv.de/medien/ukw_radiosender_verdienen_ab_2016_mehr

19Nov 2015

Geburtstag CSS UPLINKStilecht mit einer Torte in Form eines Funkturms überrasche Geschäftsführer Michael Radomski den Vorsitzenden des Unternehmensbeirats der UPLINK Network GmbH, Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling zu seinem 85. Geburtstag. Der Jubiliar feierte mit 250 Gästen in seiner Heimatstadt Büdingen in Hessen.

29Jun 2015

MeiBa CSS Juli 2015Er war und ist einer der Vorkämpfer der Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte. Christian Schwarz-Schilling hat als Minister die staatliche Post- und Telefonmonopole in Marktstrukturen überführt. Bei der Liberalisierung des UKW-Sendernetzbetriebs ist der inzwischen 84jährige auch mittendrin – als Gesellschafter des neuen Akteurs Uplink.

Das volle Interview auf http://meinungsbarometer.info/.

10Mai 2015

podium“Wie sieht die Infrastruktur der Zukunft aus?” fragten die Veranstalter des Medientreffpunkts Mitteldeutschland am 05. Mai 2015 in Leipzig.

Denn Radiomacher können heute in der digitalen Verbreitung ihrer Programme auf eine Vielfalt des technisch Machbaren zugreifen. In der immer noch dominierenden UKW-Ausstrahlung beklagen sie seit Jahren aber die hohen Kosten durch die wenigen Sendernetzbetreiber. Das neue Telekommunikationsgesetz, das Anfang des kommenden Jahres in Kraft tritt, soll den Markt der Sendernetze liberalisieren und mehr Wettbewerb unter den Infrastrukturbetreibern ermöglichen.

Unter Teilnahme von Branchenexperten wie u.a. Prof. Dr. Stephan Ory (APR), Dr. Ulrich Liebenow (MDR), Michael Moskob (Media Broadcast GmbH), Dr. Ulrich Geers (Bundesnetzagentur) und UPLINK-Geschäftsführer Michael Radomski wurde in einem gut besuchten Podium über die wichtigsten Fragen diskutiert:

Switchover – Was ist politisch tatsächlich gewollt?

Verbreitungswege-Mix – Wie sieht die Regulierung zukünftig aus?

UKW-Abschaltung – Wann und wie geht es weiter?

Hier geht es zur Berichterstattung.

23Apr 2015

UPLINK MTMDie UPLINK Network GmbH nimmt als Aussteller am Medientreffpunkt Mitteldeutschland von Montag, dem 04. Mai bis Mittwoch, dem 06. Mai 2015 in Leipzig teil.

Zum Thema UKW-Sendernetzbetrieb findet im Rahmen des Medientreffpunkts eine Podiumsveranstaltung mit dem Titel „Radio – Wie sieht die Infrastruktur der Zukunft aus?“  am 05. Mai 2015 um 11:30 Uhr statt. Weitere

Informationen zum Medientreffpunkt Mitteldeutschland unter www.medientreffpunkt.de.

19Mrz 2015

Düsseldorf/Kassel, 19.03.2015 – Der hessische Programmanbieter RADIO BOB! und der Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH haben vereinbart, dass der Zuleitungsbetrieb für die 24 landesweiten UKW-Senderstandorte in den kommenden Wochen an UPLINK übergeben wird.

DruckRADIO BOB! hatte bereits 2011 als eine der ersten großen Senderketten sein Zuleitungsnetz von dem Bundespostnachfolger Media Broadcast GmbH in ein alternatives Konstrukt überführt und war damit Vorreiter der Liberalisierung im Markt für UKW-Sendernetzbetrieb.

„Wir haben als Pionier im Wechsel des Zuleitungsbetriebs seit 2011 eine lange Lernkurve hinter uns und dabei schon sehr früh deutliche Kosteneinsparungen realisiert“, erklärt Jan-Henrik Schmelter, Geschäftsführer von RADIO BOB! seine Ausgangslage. „Für die kommenden Jahre haben wir nun nach einem großen und professionellen Anbieter gesucht, der unsere Innovationsstärke unterstützt und eine maximale Servicequalität garantiert – dabei kam aktuell nur die UPLINK Network GmbH aus Düsseldorf in Frage. Überzeugt hat uns neben dem attraktiven Preis vor allem die Professionalität des Unternehmens und seiner Mitarbeiter sowie deren Kundenorientierung und Service, wie z.B. ein Direktzugriff auf das Live-Monitoring des Sendernetzes für uns als Kunden.“

„Nach den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg (jeweils R.SH, delta radio  und Radio NORA), Mecklenburg-Vorpommern (Antenne Mecklenburg-Vorpommern), Sachsen (R.SA, PSR und Energy) und Thüringen (Landeswelle Thüringen), erschließt die UPLINK Network GmbH nun den Zugang für ein weiteres landesweites Sendernetz im Bundesland Hessen“, freut sich Geschäftsführer Michael Radomski über den neuen Kunden bei UPLINK Derutec. „Bereits in dem Jahr vor dem eigentlichen Datum der Marktliberalisierung am 01.01.2016 gibt es starke Bewegung im Markt – das zeigt den Bedarf für große alternative Anbieter im bisherigen Monopolmarkt“, stellt Radomski die Position der UPLINK Network GmbH dar.

20Jan 2015

UPLINK Network GmbH und MUGLER AG starten Kooperation für bundesweiten Vor-Ort-Service

 # Düsseldorf, 20.01.2015 – Der in Düsseldorf, NRW ansässige Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH und der in Oberlungwitz, Sachsen beheimatete TK-Dienstleister MUGLER AG haben eine bundesweite Kooperation bei der Betreuung von technischen Einrichtungen und Senderstandorten vereinbart.

Ab dem 01. Februar 2015 wird die MUGLER AG mit ihren über das gesamte Bundesgebiet verteilte Technikteams den Service der Senderstandorte der UPLINK Network GmbH unterstützen. Die Zusammenarbeit umfasst weitreichende organisatorische Maßnahmen für den sogenannten First-Level-Support sowie eine Verknüpfung der Logistik von Austauschgeräten im Schadensfall. Darüber hinaus ist zukünftig eine weitergehende Zusammenarbeit bei der Ausrüstung neuer Standorte sowie dem technischen Service für zukünftige Geschäftsfelder vereinbart.

„Die Dienstleistungen der MUGLER AG mit ihren 250 Mitarbeitern, davon 150 dezentral im Bundesgebiet verteilt, passen perfekt zur Struktur der UPLINK Network GmbH“, umschreibt UPLINK Geschäftsführer Michael Radomski den Hintergrund der Zusammenarbeit. „Unser starker eigener zentraler und regionaler Support wird nun mit einem Schlag durch einen leistungsfähigen, bundesweiten lokalen Vor-Ort-Service erweitert, der rund um die Uhr in kürzester Zeit Dienstleistungen und Entstörung an den Senderstandorten unserer Kunden garantieren kann. Möglich wird dies durch eine intelligente Netzarchitektur, ein lückenloses Monitoring sowie die ideale Verzahnung der beiden Organisationen“, so Radomski weiter.

„Die MUGLER AG besitzt große Erfahrung in den Bereichen Mobilfunk- und Sendernetzbetrieb, insbesondere natürlich beim Vor-Ort-Service und der notwendigen logistischen Organisation“, erklärt Uwe Graich, Leiter Vertrieb bei der MUGLER AG. „Mit der UPLINK Network GmbH gewinnen wir nun einen breit aufgestellten Sendernetzbetreiber mit extrem großem Wachstumspotential als Kunden.“

12Dez 2014

Die UPLINK Network GmbH sucht Techniker mit Erfahrung im Bereich Rundfunk in den Regionen Schleswig-Holstein,
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

UPLINK Stellenausschreibung - Techniker Broadcast 15122014

09Dez 2014

Veranstaltungshinweis: Workshop “Infrastrukturmitnutzung beim Senderbetrieb: Impulse aus Europa?”

Die Veranstaltung findet statt am

Donnerstag, 22. Januar 2015
von 9.30 bis 16.00 Uhr
Ellington Hotel, Eventraum 6
Nürnberger Str. 50-55, 10789 Berlin.

Im Juli 2013 hat das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) das Gutachten „Telekommunikations- und wettbewerbsrechtliche Maßgaben für die Betreiber von Senderstandorten“ vorgestellt. Das Gutachten, erschienen in der EMR-Schriftenreihe (Band 42) und erstellt im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), hat die Diskussion um die Umsetzung der Marktliberalisierung beim Senderbetrieb durch das TKG 2012 vorangetrieben. In einem Ergänzungsgutachten vom September 2014 ist das EMR der Frage nach der Reichweite eines eingeräumten Zugangsrechts nachgegangen.

Mit diesem Workshop will EMR die Situation analysieren und insbesondere auch Regulierungsbeispiele und praktische Erfahrungen aus anderen Märkten innerhalb Europas fruchtbar machen: Der Blick in die Niederlande, nach Österreich und in die Schweiz soll Informationen zu möglichen Best Practices liefern.

Hier das detaillierte Programm zum Workshop sowie das Antwortformular.

15Okt 2014

text intern 101014 Regiocast10.10.2014 – “Mit der derutec wollten wir die verkrusteten Monopolstrukturen der Media Broadcast und deren Preisdiktat aufbrechen. Mit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes ist das gelungen. Ab dem 1. Januar 2016 können wir den Sendernetzbetrieb selbst gestalten. Das ist ein klarer Erfolgt der derutec und damit der Regiocast.

Um die Weiterentwicklung des Marktes noch besser voranzutreiben, haben wir uns entschieden, das nicht mit Bordmitteln selbst zu machen, sondern die derutec an die Düsseldorfer Firma Uplink zu veräußern, die dieses Thema ihrerseits als Kerngeschäft betreibt.

Statt einer halbgaren eigenen Lösung, haben wir dabei geholfen, Uplink zum nun größten Wettbewerbsanbieter im bislang monopolisierten Markt des UKW-Sendernetzbetriebs zu machen. Davon profitieren wir und andere Radiounternehmen. Denn ab 2016 bekommen wir von Uplink den Sendernetzbetrieb zu besseren Konditionen und unabhängig von der Media Broadcast.”

Quelle: www.textintern.de

 

 

09Okt 2014

Aus “Kontakter 40/14″ – Antennenmasten: Düsseldorfer bieten Radiostationen kostengünstigere Alternativen an.

Erst die UKW-Frequenzen, jetzt die Antennen – Die Bundesnetzagentur will den Markt für die UKW-Sendemasten für mehr Anbieter öffnen. Davon könnte die Düsseldorfer Uplink Network GmbH profitieren.

Artikel Kontakter 40-2014 UPLINKDas Unternehmen plant für „neue Senderketten alternative Standorte wie Dächer, Mobilfunkmasten oder  chornsteine“, erklärt Uplink-Network-Chef Michael Radomski . Deshalb spricht die Gesellschaft mit bundesweiten Betreibern von Mobilfunkstandorten, „da deren Standortportfolio extrem engmaschig, im Schnitt mit circa 50 Meter Höhe aber zumeist recht niedrig ist“, sagt der Uplink-Chef.

Hauptbetreiber der Sendermasten ist die DFMG Deutsche Funkturm GmbH . Sie führt die Sendestandorte der früheren Bundespost weiter und ist wichtigster Anbieter von hohen Sendemasten – beispielsweise von Fernsehtürmen in Städten wie Hamburg oder auf natürlichen Erhöhungen wie dem Brocken in Sachsen-Anhalt. Hier verfügt die Deutsche Funkturm über zwei Sendemasten. Der geografisch günstige Standort ist vor allem für den UKW-Hörfunk interessant. Die Sendesignale können hier von großen Teilen Deutschlands empfangen werden – beispielsweise in Niedersachsen bis zu den nördlichen Randgebieten Bayerns.

Im Geschäft mit den Sendemasten tummeln sich noch weitere Anbieter. Dazu gehört die Media Broadcas t. Sie ging aus der TSystems Media & Broadcast GmbH hervor, die im Januar 2008 von der Deutschen Telekom an die französische TDF -Gruppe  verkauft wurde. Großes Interesse an dem Geschäft hat auch die Kathrein AG . Die Gesellschaft bietet den Aufbau von Sendestandorten an, betreibt sie aber nicht. Zudem drängen ausländische Sendenetzbetreiber auf den Markt.

 

19Sep 2014

BNetzA RegulierungsverfügungDie Bundesnetzagentur als verantwortliche Stelle für den Telekommunikationsmarkt und den Rundfunk in Deutschland wird den Markt für die Nutzung von UKW-Antennen regulieren. Mit der Veröffentlichung eines sehr weitgehenden Entwurfs, der wohl noch in diesem Jahr erlassen werden soll, hat die Bundesbehörde in dieser Woche selbst Brancheninsider positiv überrascht.

Um wirklichen Wettbewerb in den technischen Betrieb zur  Ausstrahlung von UKW-Frequenzen für Radioveranstalter zu realisieren, sollen weit über 1.000 UKW-Antennen in Deutschland nun auch Wettbewerbern zur Verfügung stehen. Bislang war einziger Eigentümer und Betreiber der Bundespost-Nachfolger Media Broadcast GmbH in Köln. Die Media Broadcast hatte einen bedingungslosen Zugang für neue Anbieter bislang strikt abgelehnt, worin Marktkenner eine Strategie zur Marktbehinderung zu erkennen glaubten.

Mit der nun veröffentlichten Zugangsregulierung der Antennen – ähnlich wie bei der Gewährung von Zugängen zu Infrastrukturen bei Telefon, DSL, Strom oder Schiene -  entsteht nun echter Wettbewerb, der es Unternehmen wie der UPLINK Network GmbH ermöglicht, die Ausstrahlung von Radioprogrammen für deren Veranstalter günstiger und mit höherer Servicequalität durchzuführen.

Die Bundesnetzagentur nutzt mit der anstehenden Regulierung weitgehende Regelungen, um freien Wettbewerb sicherzustellen.  U.a. werden bedingungsloser Zugang zur Antenneninfrastruktur, objektiv berechnete Nutzungspreise sowie entsprechende Mitwirkungspflichten der Media Broadcast GmbH amtlich verfügt. Die knapp 30seitige Begründung liest sich dabei stellenweise wie ein Musterbeispiel zur Liberalisierung eines Monopolmarkts, in dem neue Anbieter den Zugang zu bestehender, alternativloser Infrastruktur benötigen.

„Seit der maßgeblichen Änderung des Telekommunikations-Gesetzes im Jahr 2012 war die Frage, wie ein echter Wettbewerb sichergestellt werden könnte. Die geplante Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur gibt darauf nun eine umfassende Antwort“, fasst der Geschäftsführer der UPLINK Network GmbH, Michael Radomski, die aktuelle Entwicklung zusammen. „Nach intensiven Gesprächen mit den Regulierungsbehörden und der Media Broadcast GmbH scheint nun ein sinnvoller Weg gefunden worden zu sein, dass die deutschen Radioveranstalter tatsächlich alternative Dienstleister beauftragen können“, so Radomski weiter, „denn die wichtigsten Forderungen der Branche sind aufgenommen worden – daran haben auch die Spitzenverbände der Radioveranstalter selbst, insbesondere VPRT und APR, sehr erfolgreich mitgewirkt. Zu erwähnen sind ebenfalls die Verantwortlichen der durch die UPLINK Network GmbH im Juli dieses Jahres übernommenen derutec GmbH & Co. KG, die seit fast 10 Jahren kontinuierlich an der Öffnung des Marktes gearbeitet haben!“

Link zum Konsultationsentwurf der Bundesnetzagentur.

15Sep 2014

WirtschaftsWoche Nr. 38 vom 15.09.2014, Seite 12 -
Menschen der Wirtschaft – RUNDFUNK -

“Monopol knacken”

wiwo38Vor rund 30 Jahren startete in Deutschland das Privatfernsehen, vor 16 Jahren liberalisierte die Bundesregierung den Telefonmarkt. An der Schnittstelle der beiden Technikwelten aber hat sich bis heute ein lukratives Quasi-Monopol gehalten: der Betrieb der deutschen Rundfunk- und Fernsehsendernetze durch Media Broadcast (MB), einst eine Tochter der Deutschen Telekom, jetzt Teil der französischen TDF-Group. MB beherrscht den branchenintern auf rund 150 Millionen Euro geschätzten Gesamtmarkt weitestgehend alleine. Das soll sich von 2016 an ändern. Dann kann der Betrieb der Senderfrequenzen neu vergeben werden.

Wichtigster Angreifer dürfte das Düsseldorfer Start-up Uplink sein. Zu den Investoren gehören Ex-Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling und der langjährige Chef des Rundfunkvermarkters RMS, Wilfried Sorge. Gründer und Geschäftsführer von Uplink ist Michael Radomski (Bild – „Aggressiver Angreifer – Uplink Chef Michael Radomski“), der früher für den Mobilfunker Drillisch und die Handelskette Rewe gearbeitet hat.

Bisher betreibt Uplink erst einige Sendeanlagen in Ostdeutschland. Von Anfang 2016 an will Uplink aggressiv im Revier des Marktführers wildern. „In fünf Jahren wollen wir 30 Prozent des Umsatzes zu uns holen“, peilt Radomski an.

01Sep 2014

Düsseldorf, 08.09.2014 – Die in Düsseldorf ansässige UPLINK Network GmbH verstärkt sich zum 01. September im Bereich Sendernetzbetrieb mit dem 44jährigen Oliver Trenner, der zuvor Head of Production Line / Leiter Region Ost beim direkten Wettbewerber und bisherigen Marktführer Media Broadcast GmbH war.

Trenner übernimmt bei der UPLINK Network GmbH die Funktion des gesamtdeutschen Leiter Sendernetzbetrieb. Er verantwortet damit den gesamten operativen Betriebsablauf für die schnell wachsende Zahl der heute bereits über 100 angeschlossenen UKW-Senderstandorte.

Leiter Sendernetzbetrieb, Oliver Trenner

Leiter Sendernetzbetrieb, Oliver Trenner

Nach Ausbildung zum Nachrichtentechniker und Berufseinstieg im Bereich Vermittlungstechnik bei der Bundespost, machte Oliver Trenner 2002 seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur der Nachrichtentechnik an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Für die Deutsche Telekom / T-Systems verantwortete er danach unterschiedliche Projekte, insbesondere die Übertragung von Kundenprojekten zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sowie 2010 vor Ort in Südafrika als Technischer Projektleiter.

Seit 2011 war der gebürtige Berliner verantwortlich für den strategischen Ausbau und den Betrieb von 2.000 UKW, DAB+ und DVB-T Sender, die Führung von über 100 Mitarbeitern und alle damit verbundenen technischen und wirtschaftlichen Entscheidungen.

Der Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH ist angetreten, das bestehende Monopol der Media Broadcast GmbH im UKW-Markt zu brechen. Gesellschafter der UPLINK Network GmbH sind u.a. Geschäftsführer und Gründer Michael Radomski, der Vorsitzende des Unternehmensbeirates und Bundesminister a.D., Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling sowie der ehemalige Geschäftsführer des bundesweiten Radiovermarkters RMS, Wilfried Sorge.

Die UPLINK Network GmbH verantwortet mit ihrer im Juli 2014 übernommenen Tochter UPLINK derutec GmbH & Co. KG den technischen Betrieb bei Zuleitung und UKW-Sendernetzbetrieb für Sendern wie RADIO PSR, R.SA, R.SH, delta radio, Radio NORA, Energy Sachsen, Landeswelle Thüringen und Antenne Mecklenburg.

„Wir freuen uns, dass die schnelle und konsequente Entwicklung der UPLINK durch den Wechsel einer erfahrenen Führungskraft unterstützt wird“, beschreibt Geschäftsführer Michael Radomski den Wechsel von Oliver Trenner, „Neben unserem Leiter Entwicklung, Herrn Ansgar Beeg, holen wir damit einen weiteren erfahrenen Diplom-Ingenieur mit starker operativer Neigung in unser Führungsteam.“

31Jul 2014

Bericht des Branchenmagazins “Kontakter” (Seite 27) vom 31.07.2014 über den Markt für UKW-Sendernetzbetrieb und die UPLINK Network GmbH:

Einer der letzten nicht vollständig liberalisierten Märkte fällt: Media Broadcast erlebt die Konkurrenz durch neue Player wie Uplink.

Vollständiger Artikel: http://www.kontakter.de

 

Artikel Kontakter 31-2014 UPLINK

01Jul 2014

UPLINK Network GmbH übernimmt derutec GmbH & Co. KG
„Zusammenschluss im Sendernetz- und Zuleitungsbetrieb für deutsche Radiosender“

Berlin/Düsseldorf, 01.07.2014 – Die in Düsseldorf ansässige UPLINK Network GmbH übernimmt zum 01. Juli 2014 vollständig den Berliner Zuleitungs- und Senderbetreiber derutec GmbH & Co. KG. Damit entsteht der mit Abstand größte Wettbewerbsanbieter im bislang praktisch monopolisierten Markt für UKW-Sendernetzbetrieb.

Logo UPLINK DERUTECDie 2005 gegründete derutec – Deutsche Rundfunktechnik GmbH & Co. KG ist, nach dem Quasi-Monopolisten Media Broadcast GmbH, mit über 100 angebundenen UKW-Sendern der größte deutsche UKW-Zuleitungsbetreiber. Die UPLINK Network GmbH wurde 2013 mit dem Ziel gegründet, das bestehende Monopol in diesem Markt zu brechen. Gesellschafter der UPLINK Network GmbH sind u.a. Geschäftsführer und Gründer Michael Radomski, der Vorsitzende des Unternehmensbeirates und Bundesminister a.D., Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling sowie der ehemalige Geschäftsführer des bundesweiten Radiovermarkter RMS, Wilfried Sorge.

Die UPLINK Network GmbH verantwortet ab sofort den technischen Betrieb bei Zuleitung und UKW-Sendernetzbetrieb für die gesamte REGIOCAST mit Sendern wie RADIO PSR, R.SA, R.SH, delta radio und Radio NORA. Weitere landesweite Zuleitungsnetze in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen sowie UKW-Senderstandorte in Sachsen befinden sich aktuell im Aufbau.

„Die Zusammenführung der beiden Unternehmen bringt entscheidenden Wettbewerb in den  deutschen UKW-Sendernetz- und Zuleitungsbetrieb“, beschreibt der geschäftsführende Gesellschafter von UPLINK Network, Michael Radomski, das Ziel des Zusammenschlusses, „denn praktisch alle privaten Radiosender in Deutschland sind heute noch gezwungen, ihr Programm über einen einzelnen Anbieter auszusenden, der aus der staatlichen Bundespost entstanden ist“.

Das deutsche Radiounternehmen REGIOCAST, das die derutec vor 9 Jahren gegründet hat, unterstützt mit dem Verkauf des Tochterunternehmens die weitere Öffnung des Marktes für Radiosender-Dienstleistungen in Deutschland. „Unser Ziel war es, vollen Zugriff auf die Wertschöpfungskette von Radio zu erhalten und echten Wettbewerb bei der technischen Verbreitung unserer Inhalte möglich zu machen. Dieses Ziel haben wir seit Gründung der derutec konsequent verfolgt und stehen maßgeblich deshalb heute an der Schwelle die Monopolstruktur im UKW-Senderbetrieb zu beenden. Diese Entwicklung wäre ohne unser Engagement undenkbar“, so Rainer Poelmann, Sprecher der Geschäftsführung der REGIOCAST. „Wir freuen uns, dass wir mit UPLINK einen Partner gefunden haben, der das Geschäft der derutec marktweit ausbaut, während wir uns unserem Selbstverständnis nach weiterhin voll auf die analoge und digitale Contentproduktion sowie die Vermarktung unserer Radio- und Audioinhalte konzentrieren werden“, so Poelmann weiter.

 

27Jun 2014

Die UPLINK Network GmbH wird Mitglied der Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft (FKTG), einem der ältesten Technikverbänden Deutschlands. Das wesentliche Ziel der Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft ist es, allen in der Fernseh- und Filmbranche Tätigen und allen an diesen Fachgebieten interessierten Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern eine Basis zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu bieten und somit diese Technikbereiche zu fördern.

„Mit dem Engagement in Verbänden wie der FKTG oder dem VPRT positioniert sich die UPLINK Network GmbH aktiv bei der Mitgestaltung von Märkten und Technologie“, fasst Geschäftsführer Michael Radomski das Ziel des Eintritts in den Branchenverband zusammen.

Informationen zur FKTG gibt es unter http://www.fktg.de

12Apr 2014

Nahezu alle privaten UKW-Rundfunksender in Deutschland nutzen für ihre Ausstrahlungen die Technik der Media Broadcast. Ab 2016 könnte sich das ändern: Im Dezember 2015 können alle Sender ihre Ausstrahlungsverträge kündigen und zu anderen Anbietern wechseln.

Die im Telekommunikationsgesetz zum Januar 2016 angesetzte Liberalisierung des Marktes kann in die Tat umgesetzt werden. Wie der VPRT im vergangenen Jahr berichtete, würde dieser Schritt vielen Sendern Hoffnung machen, die “Preisspirale” bei der Verbreitung ihrer Programme durchbrechen zu können. Man kritisierte etwa auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland im Frühjahr 2013 eine fehlende Auswahl bei den Dienstleistern sowie jährliche Preiserhöhungen ohne Verhandlungsmöglichkeiten.

“Unserer Einschätzung nach wird die Media Broadcast an einem Wechsel interessierten Kunden den Kündigungstermin 31.12.2015 mit einer vorherigen Kündigungsfrist von 6 Monaten bestätigen. Wir empfehlen betroffenen Sendern daher, sich diese neue Situation schriftlich von der Media Broadcast GmbH bestätigen zu lassen. Damit haben sie von jetzt an mehr als 12 Monate Zeit, Alternativen zu prüfen”, so Michael Radomski, Geschäftsführer der Uplink Network GmbH. Das Unternehmen kann vermutlich demnächst auf neue Kunden hoffen, wie ebenfalls die Derutec, ein Gemeinschaftsunternehmen von RTL Radio Deutschland und der Regiocast und die österreichische ORS, die auch Interesse am Sendernetz-Markt in Deutschland signalisierte.Bemerkenswert ist zudem, dass die Media Broadcast GmbH nicht mehr auf andere Kündigungsfristen besteht, wie man der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk, APR, mitteilte. Brancheninsider vermuten als Hintergrund Aktivitäten des Bundeskartellamts.

Ein Sprecher der Media Broadcast wollte sich RADIOSZENE gegenüber aber nicht zu dem Thema äußern.

Quelle: www.radioszene.de / 07. Apr. 2014

10Mrz 2014

Postminister a.D. Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling übernimmt Beiratsvorsitz beim Düsseldorfer Unternehmen UPLINK Network GmbH - „Anbieter-Monopole im liberalisierten TK-Markt sind Anachronismus“

Büdingen/Düsseldorf, 10.03.2014 – Der Bundesminister für Post und Telekommunikation a.D. Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling hat zum 01. März den Vorsitz des Unternehmensbeirates der UPLINK Network GmbH übernommen. Der in Düsseldorf sitzende Netzbetreiber für terrestrischen Hörfunk stärkt damit seine Position in der anstehenden Liberalisierung des Marktes für Radioausstrahlung.

„Praktisch alle privaten Radiosender in Deutschland sind heute noch gezwungen, ihr Programm über einen einzelnen Anbieter auszusenden, der aus der ehemaligen Bundespost entstanden ist“, erklärt UPLINK Network Geschäftsführer Michael Radomski die Situation im Markt für UKW-Sendernetzbetrieb mit Verweis auf seinen Wettbewerber, die durch ausländische Investoren gehaltene Media Broadcast GmbH.

Prof. Dr. Schwarz Schilling, der als Minister die vollständige Privatisierung der Deutschen Bundespost umgesetzt hatte, sieht diesen Umstand als Anachronismus an: „Es kann nicht sein, dass 20 Jahre nach der Liberalisierung der Telekommunikation immer noch faktische Monopole existieren, die Wettbewerb, Innovationen und Effizienz ausbremsen.“

Dem Beirat der UPLINK Network GmbH gehören neben Prof. Dr. Schwarz-Schilling (Büdingen) der auf Regulierung spezialisierte Klaus K. Schlegel (Düsseldorf), der für Infrastruktur zuständige Andreas Wild (München) sowie der Medienspezialist Wilfried Sorge (Hamburg) an. Ziel des Unternehmens und seines Beirats ist es, den deutschen Rundfunkanstalten eine echte Auswahl bei der Beauftragung des technischen Dienstleisters zu geben.

“Wir rechnen mit deutlichem Widerstand beim Markteinstieg, schließlich steht hinter der Media Broadcast ein ausschließlich renditeorientierter Finanzinvestor, der keine Marktanteile freiwillig abgeben wird. Aber es ist offensichtlich, dass die deutschen Radiosender händeringend Alternativen zum bisherigen Monopolisten suchen“, zeigt sich Wilfried Sorge, der lange als Geschäftsführer von Radio Hamburg, Radio ffn und dem größten deutschen Radiovermarkter RMS tätig war, optimistisch. Beirat Klaus K. Schlegel wertet dabei auch die Signale der zuständigen Regulierungsbehörden positiv: „Es besteht erkennbar ein klarer Wille zur Realisierung eines echten Wettbewerbs durch Politik und Verwaltung auf allen Ebenen.“