02Mrz 2017

PRTG Network Monitor überwacht UKW-Signale für Millionen HörerFallstudie PRTG.

Der UKW-Sendernetzbetreiber UPLINK wurde 2013 von Geschäftsführer Michael Radomski in Düsseldorf gegründet. Zu dieser Zeit war der UKW-Markt noch ein abgeschottetes Monopol. Erst eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) beendete die restriktive Vergabe der Senderrechte. Im TKG war ursprünglich festgeschrieben, dass UKW Ende 2015 abgeschaltet werden sollte, um den Weg für das Digitalradio DAB+ frei zu machen. Doch der Gesetzesentwurf wurde wieder verworfen. So konnte UPLINK zum 1.1.2016 den technischen Betrieb im Bereich UKW aufnehmen. Der UKW-Sendernetzbetreiber baute dafür keine neue Antennen-Infrastruktur auf, sondern nutzte die bestehende Infrastruktur des (ehemaligen) Monopolunternehmens Media Broadcast. Die folgende Entwicklung des jungen Unternehmens war umso bemerkenswerter: Innerhalb des Jahres 2016 entwickelte sich UPLINK zum zweitgrößten UKW-Sendernetzbetreiber im deutschen Bundesgebiet. An den Senderstandorten, also den Funktürmen und -masten, arbeitet UPLINK mit der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) zusammen. Bei der DFMG mieten UKW-Betreiber wie UPLINK den Platz für ihre Computerschränke, die Stromversorgung und die Kühlungselemente der Sendertechnik an. Ein Team von rund 20 festangestellten Mitarbeitern leitet die UKW-Signale von aktuell rund 20 privaten Radioveranstaltern über Glasfaserleitungen zu den Senderstandorten. Dort sind Rechner montiert, die digitalisierte Signale decodieren und für die analoge Ausstrahlung verstärken.

Die vollständige Fallstudien: Fallstudie PRTG UPLINK