Allgemein

20Mai 2020
– © Foto: Uplink Network –

DAUN, 20.05.2020 – 10:11 Uhr

UPLINK Network hat von ARD-Anstalten WDR und MDR einen Großauftrag für den Aufbau von DAB+ Antennensystemen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erhalten. Das gab der Düsseldorfer Funkanbieter am 19. Mai bekannt.

Vorausgegangen war eine in 2019 gestartete europaweite Ausschreibung, die das Unternehmen gewinnen konnte. Umfang der Ausschreibung sind die Vergabe von bis zu 28 Antennensystemen sowie Satellitenempfangsanlagen an insgesamt 34 Standorten in den Jahren 2020 bis 2022 im Rahmen von Einzelaufträgen.

UPLINK Geschäftsführer Thomas Weiner, der die Bereiche Betrieb und Kunden verantwortet, freut sich über den gewonnenen Großauftrag und verweist auf starke Partner und die Erfahrung im eigenen Haus mit dem Aufbau großer Antennensysteme: „Bei den geplanten Antennensystemen handelt es sich teilweise um Hochleistungsantennen auf Turmspitzen in fast 200 Meter Masthöhe. Hier kommt zum einen unsere Erfahrung aus der Errichtung eigener Antennen in solchen Lagen zu Tragen, zum anderen haben wir verlässliche Partner in den Firmen RFS und CeKombau gefunden, die uns schon in der Vergangenheit bei solchen Projekten unterstützt haben. Für UPLINK ist dies ein Großauftrag von gleich zwei ARD-Anstalten, der neben unserem Kerngeschäft Funknetzbetrieb nun auch unsere Kompetenz im Aufbau von Spezialantennen in exponierten Lagen bestätigt.”

UPLINK setzt mit dem Gewinn dieser Ausschreibung den Erfolgskurs der letzten Jahre fort und bestätigt damit die erst im April gewonnene Auszeichnung „Europe’s Fastest Growing Companies 2020”, in der das Unternehmen im Bereich „Telecoms” durch den Branchendienst STATISTA und die Financial Times als schnellstwachsendes Unternehmen Europas ausgezeichnet wurde. In der Gesamtliste aller europäischen Unternehmen liegt UPLINK auf Platz 30, in Deutschland sogar auf Platz 9.

UPLINK-Gründer und CEO Michael Radomski verweist neben dem Wachstum im Segment Rundfunk auf die sich ebenfalls schnell entwickelnden Bereiche Funktechnik und Industrie 4.0: „Wir wachsen schnell und diversifizieren jetzt auch über die reine Rundfunkbranche hinweg. Gerade die unerfreuliche Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig der Aufbau und reibungslose Betrieb kritischer Infrastruktur ist. Hier positioniert sich UPLINK bei Funklösungen zunehmend als Spezialist für alles, was einfach niemals ausfallen sollte.”

www.uplink-network.de

Quelle: www.infosat.de

17Mrz 2020

Im Rahmen der zunehmenden Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft durch die Corona-Krise weist der CEO des Sendernetzbetreibers UPLINK Network GmbH, Michael Radomski, auf die besondere Stabilität des UKW-Rundfunks, die Bedeutung des UKW-Netzes für die Bevölkerungsinformation sowie die Herausforderungen durch die zunehmende Verlagerung von Internetnutzung ins Home Office hin:

UKW-Infrastruktur ist sicher

Michael Radomski (Bild: ©UPLINK Network GmbH)

Michael Radomski (Bild: ©UPLINK Network GmbH)

Durch die Marktöffnung bei der technischen UKW-Verbreitung hat es in den vergangenen 5 Jahren massive Investitionen in die UKW-Sendelandschaft gegeben. Alleine UPLINK hat als größter UKW-Senderbetreiber mit einem zweistelligen Millionenaufwand über 750 Anlagen modernster Bauart in ganz Deutschland installiert. Für private und öffentlich-rechtliche Sender wird darüber u.a. das Programm von Deutschlandradio, aber auch das des RBB und Teile des Programms des NDR verbreitet. Die eingesetzte Rundfunktechnik arbeitet dabei quasi wartungsfrei, d.h. selbst ohne Reparaturen und andere Eingriffe würden nach 12 Monaten noch 98 von 100 Sendern problemlos ohne jegliches menschliches Zutun laufen. Mit entsprechendem Service werden temporäre Ausfälle aktuell fast immer nach wenigen Minuten oder Stunden behoben. Das UKW-Radio ist damit der stabilste Kommunikationsweg, der zudem praktisch jeden Einwohner in Deutschland erreicht.

Aktuelle Lage zeigt, dass UKW-Rundfunk dauerhaft benötigt wird

Die Auswirkungen des Corona-Virus zeigen, wie schnell moderne Gesellschaften weltweit unter massiven Druck geraten können. Die Vorwarnung vor einer solchen Krise und ihren Auswirkungen ist – wie wir jetzt sehen – dramatisch kurz. Gleichzeitig steigt das Informationsbedürfnis der Bevölkerung und die Notwendigkeit, gegen Panikmache und Fake News vorzugehen. Auch wenn derzeit die Internet- und Mobilfunk-Leitungen noch problemlos funktionieren, wäre bei deren Ausfall eine Kommunikation für die Masse der Bevölkerung nur über den klassischen terrestrischen UKW-Rundfunk sichergestellt. Die derzeitige Situation lehrt uns, dass wir uns zukünftig noch stärker auf die Vorteile dieser bestehenden Strukturen konzentrieren sollten.

Corona-Krise ist Lackmustest für den Ausbau der Digitalisierung

Durch die Notwendigkeit, soziale Kontakte massiv zu verringern, werden sich vermutlich weite Teile der arbeitenden Bevölkerung für die nächste Zeit in ihre Wohnungen zurückziehen. Hier zeigt sich, ob solche Unternehmen, bei denen es möglich ist, ihre Prozesse soweit digitalisiert haben, dass ihre Mitarbeiter auch effizient von zuhause aus arbeiten können. Die Corona-Krise wird daher der erste externe Lackmustest, ob digitale Prozesse reibungslos funktionieren und auch mit dezentral verteilten Mitarbeitern effizient genutzt werden können. Dies gilt im Rundfunk vor allem auch für die Programmerstellung, die nur noch erschwert in einem zentralen Funkhaus erfolgen kann.

Datenleitungen im Home Office müssen priorisiert werden

Als konkrete Gefahr sehen wir dabei aber die Umverteilung von Datenströmen aus den zumeist gut angebundenen Unternehmen in die dezentralen Haushalte. Insbesondere Videokonferenzen benötigen viel Datenvolumen, das die auf Privatnutzung fokussierten DSL-Anbindungen überfordern kann. Vor allem, wenn in dicht bevölkerten oder sehr abgelegenen Wohnlagen vielen Menschen gleichzeitig arbeiten und andere dazu noch intensiv Video-Streaming oder Online-Spiele nutzen, wird dies schnell zu einer Überlastung der Datenverbindungen führen.

Es muß daher jetzt unbedingt sichergestellt werden, dass arbeitsbezogener Datenverkehr auf privaten Leitungen immer Vorrang hat – notfalls auch durch die Reduzierung von Kapazitäten für Video- und Spiel-Kanäle oder IP-TV-Angeboten. D.h. Film-Angebote wie AMAZON und NETFLIX oder die Online-Spiele FORTNITE und CALL OF DUTY müssen zu den Arbeitszeiten auf den DSL-Leitungen technisch separiert und notfalls gedrosselt oder abgeschaltet werden. Schon heute sind die privaten DSL-Leitungen oft überbucht, d.h. wenn alle Anschlüsse in einer Region gleichzeitig genutzt werden, kommt es zu spürbaren Engpässen. Dieser Effekt wird sich durch die Arbeit von zuhause aus und durch die gleichzeitige Nutzung von Freizeitangeboten im Internet massiv verstärken.
Dasselbe gilt für die nationale Netzwerkarchitektur. In Italien hat sich der Internetverkehr in den letzten Tagen um bis zu 70% erhöht, angeblich auch wegen des Online-Spiels FORTNITE. In der Schweiz hat sich der Telefonverkehr in den letzten Tagen zeitweilig verdreifacht, was bereits zu Ausfällen geführt hat.

Quelle: Pressemeldung der UPLINK Network GmbH

05Nov 2019

Mit Wirkung zum 1. August 2019 ist UPLINK Network GmbH das 79. Mitglied unter dem Dach der Radiozentrale.

Die Radiozentrale erweitert mit der UPLINK Network GmbH sein Spektrum und gewinnt den in Düsseldorf ansässigen Sendernetzbetreiber als Mitglied für die Gattungsinitiative. Die UPLINK Network GmbH konzentriert sich als unabhängiger Anbieter auf Beratung, Aufbau und Betrieb bei analoger und digitaler Sendernetztechnik. Das Angebot reicht vom reinen Datentransport über die Verarbeitung und die Ausstrahlung von Inhalten unterschiedlichster Art. Neben dem Aufbau und dem Betrieb gibt es ein umfangreiches Beratungsangebot zu technischen Themen und Fragen der Deregulierung.

Mit diesem Beitritt schließen sich nun insgesamt 79 öffentlich-rechtliche und private Radiostationen sowie Unternehmen der Radioindustrie unter dem Dach der Radiozentrale zusammen.

Grit Leithäuser (Bild: ©Radiozentrale)

Grit Leithäuser (Bild: ©Radiozentrale)

„Als Gattungsinitiative schaffen wir Sichtbarkeit für alle Belange des Mediums Hörfunk und verstehen uns als Innovationstreiber in einer sich stetig verändernden Radiolandschaft“, sagt Grit Leithäuser, Geschäftsführerin der Radiozentrale. „In diesem Sinne freuen wir uns ganz besonders mit UPLINK ein neues Mitglied an Bord zu haben, das führend auf dem Gebiet der Bereitstellung einer Sendeinfrastruktur ist. Denn nicht nur das Medium ändert sich, sondern auch die Empfangswege. Dieses komplexe und spannende Thema wird auch in Zukunft ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Gattungsarbeit sein. Schließlich macht es nur Sinn zu senden, wenn unsere Hörer auch die ganze Radiovielfalt in Deutschland empfangen können.“

Michael Radomski (Bild: UPLINK GmbH)

Michael Radomski (Bild: UPLINK GmbH)

Michael Radomski, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der UPLINK Network GmbH, zum Beitritt: „Als größter technischer Rundfunkbetreiber wollen wir die Radiozentrale bei der Weiterentwicklung des Werbeträgers Radio unterstützen. Besonders spannend finden wir, dass UPLINK und die Radiozentrale genau von den beiden gegenüberliegenden Enden der Wertschöpfungskette kommen – UPLINK mit dem Betrieb der Sendeinfrastruktur, die Radiozentrale mit der Gestaltung des Mediums selbst.”

Die Gattungsinitiative Radiozentrale versteht sich als gemeinsame Plattform öffentlich-rechtlicher und privater Radiostationen sowie der gattungsnahen Unternehmen der Radioindustrie. Die Radiozentrale hat sich die Positionierung des Mediums Hörfunk sowie die umfassende Information über das (Werbe-)Medium Radio zum Ziel gesetzt.

Quelle: https://www.radioszene.de

24Okt 2019
Uplink-Gründer Michael Radomski
Uplink-Gründer Michael Radomski

Der Sendenetzbetreiber Uplink, an dem „Focus“-Gründer Helmut Markwort beteiligt ist, ist bundesweit die wachstumsstärkste Telekommunikationsfirma. Das hat das zu Burda gehörende Magazin „Focus Business“ in seiner jüngsten Ausgabe festgestellt. Geführt wird das Unternehmen von dem früheren Drillisch-Manager Michael Radomski, der jetzt in neue Geschäftsfelder vorstoßen will. Ein Porträt.

Wenn Michael Radomski Investoren einen weiträumigen Blick auf die Rheintäler verschaffen will, dann führt er die Geschäftsleute gern mal auf den Fernsehturm in Düsseldorf. Dazu trägt der 45-Jährige Niederrheiner einen dicken Generalschlüssel in seiner Tasche, der ihm den Zugang zu allen Funktürmen Deutschlands verschafft. Doch das besondere Erlebnis in schwindelerregender Höhe ist nicht jedermanns Sache. “Wir hatten schon einen fernsehbekannten Investor dabei, der lieber im Restaurant des Fernsehturms geblieben ist”, erinnert sich der Geschäftsführer des Düsseldorfer Sendenetzbetreibers Uplink Network gegenüber MEEDIA.

Herr über 500 Antennen

Radomski ist Herr über etwa 500 angemietete Antennen für Rundfunk auf Ultrakurzwelle (UKW), mit denen private Sender ihre Programme zu den Hörern bringen. Darunter sind Stadtradios aus Hagen, Leverkusen und Euskirchen sowie Regionalsender wie Radio Sauerland oder Radio Schleswig-Holstein. Dies verhalf dem ehemaligen Drillisch-Manager in den vergangenen Jahren zu einem Wachstumsschub – vor allem zwischen 2015 bis 2018. Hier machte die Firma einen Umsatzsprung von 228 Prozent. Dies ermittelte jüngst das Institut Statista, das für das Burda-Magazin “Focus Business” die wachstumsstärksten Unternehmen Deutschlands auflistete. Dabei schaffte es Uplink in der Branche Telekommunikation an die erste Stelle. Zum Expansionskurs hat ein Mega-Coup beigetragen. So übertrug die ARD den Düsseldorfern den Netzbetrieb für diverse Radioprogramme – vom NDR, RBB bis zum Saarländischen Rundfunk. Der Deal brachte dem Unternehmen ein dickes Umsatzplus von 13 Millionen Euro ein.

Heute besetzt der Radiospezialist 50 Prozent des Marktes, gefolgt von Divicon und der Freenet-Tochter Media Broadcast. Damit hat es Radomski – ein sportlich-wirkender Manager mit Vollbart – weit gebracht. Denn vor einigen Jahren war der Markt noch in den Hand von Media Broadcast, der als Quasi-Monopolist das Branchengeschehen bestimmte. Erst als 2012 das Telekommunikationsgesetz geändert wurd und die restriktive Vergabe von Senderechten endete, bekam der Geschäftsmann seine große Chance. Er gründete 2013 Uplink Network, an der er bis heute die Stimmenmehrheit hält. Inzwischen erwirtschaftet díe Gesellschaft mit knapp 30 Millionen Euro einen “ordentlichen” Gewinn. “Da kann man als geschäftsführender Gesellschafter dann seine Zeit entweder auf dem Golfplatz verbringen oder sich die Frage stellen, ob auch 50 oder 100 Millionen Umsatz erreichbar sind”, sagt er. Radomski hat sich fürs Geschäft entschieden. Doch das ist angesichts des Marktumfeldes nicht ganz einfach “Im Radiomarkt schaffen wir das organisch wohl nicht mehr, da stoßen wir an die Decke”, so Radomski. So soll 2025 das UKW-Geschäft “weniger als die Hälfte des Umsatzes ausmachen, auch wenn unsere Verträge darüber hinauslaufen und UKW-Radio noch sehr viel länger genutzt werden wird”, meint er.

Expansion in neue Bereiche

Da auch Zukäufe in dem hart umkämpften Nischenmarkt immer schwieriger werden, liebäugelt er damit, in angrenzenden Bereichen aktiv zu werden. So plant er, ein bundesweites Datenfunknetz für die schmalbandige Abfrage von Sensoren aufzubauen. Darüber sollen Hausbesitzer Heizungsthermostate ablesen können. Radomski: “Im ersten Schritt bauen wir 450 Standorte auf. Wir wollen in diesem Segment in 2 bis 3 Jahren einer der größten Betreiber in Deutschland sein”, betont der Geschäftsführer. Derzeit macht Uplink mit einem Wohnungsunternehmen einen ersten Test, um funkgesteuert die Energiekosten für 250 Wohneinheiten abzulesen. “Die dahinter stehende Plattform kann entweder ein starker Partner betreiben oder wir investieren auch hier direkt – entsprechende Pläne haben wir”, so Radomski.

Doch das ist nicht alles: So beabsichtigt der Uplink-Chef, Industriekonzerne und Behörden beim Aufbau des neuen Mobilfunkstandard 5G unter die Arme zu greifen. Der Grund: Viele Großunternehmen beabsichtigen, sich mit eigenen Insellösungen unabhängig von den großen Mobilfunkanbietern zu machen. Sie können dabei auf eigens reservierte Frequenzen zurückgreifen, die nicht Teil der milliardenschweren 5G-Auktion waren. “Im Bereich Behördenfunk haben wir gerade die erste öffentliche Ausschreibung gewonnen und investieren auch hier gezielt weiter. Die Entwicklung von 5G und den sogenannten Campus-Netzen, also der Möglichkeit für größere Unternehmen, eigene Betriebsnetzwerke aufzubauen, kommt für uns zur genau richtigen Zeit”, so der Uplink-Chef.

Namhafte Investoren

Unterstützt wird der weitere Expansionskurs der Düsseldorfer von mehreren namhaften Investoren. Darunter dem ehemaligen Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling sowie dem “Focus”-Gründer Helmut Markwort. Weitere Gesellschafter sind Nikolaus Starzacher, der das Vergleichsportal Verivox aufgebaut hat sowie das Radionetzwerk Regiocast, “das mit ihrem heutigen Beirat Christopher Franzen von Anfang an den richtigen Riecher hatte und sich mit uns gemeinsam gegen viele Widerstände durchgesetzt hat”, meint Radomski.

Trotz der neuen Aktivitäten will Uplink auch im Kerngeschäft weiter investieren. Zwar sei der größte Teil der etwa 500 genutzten UKW-Antennen angemietet. Doch das soll nicht so bleiben: “Dort, wo es vertraglich, technisch sowie kommerziell möglich und sinnvoll ist, investiert Uplink sehr stark in Ersatz- und Neubauten von UKW-Antennen”, sagt der Radiospezialist. Doch der Aufbau neuer Antennen ist mühselig und zeitraubend. Radomski: “Wir schaffen es derzeit im Schnitt etwa ein bis zwei Groß-Antennen pro Monat aufzubauen.” Damit liegt für Radomski noch eine große Wegstrecke voraus, um ein Netz aufzubauen, das Uplink direkt gehört.

Quelle: www.meedia.de

18Okt 2019

Die Wachstumschampions 2020

von Mathias Brandt,   18.10.2019

Bereits seit fünf Jahren ermitteln FOCUS und Statista die wachstumsstärksten Unternehmen Deutschlands. Dieses Jahr ist mit First Coin ein Kryptowährungsspezialist die Nummer 1. Zwischen 2015 und 2018 ist der Umsatz der Frankfurter  jährlich im Schnitt um fast 800 Prozent gewachsen. Auf Platz zwei und drei folgen Seven Senders aus Berlin (317 Prozent) und Farmermobil aus Laer in NRW (295 Prozent). Die 500 Unternehmen im Ranking – davon 42 aus Berlin – haben zusammengenommen 61.000 neue Stellen geschaffen, davon 25.500 in der IT- und Software-Branche. Das vollständige Ranking ist Teil der aktuellen Ausgabe von FOCUS Business

Infografik: Die Wachstumschampions 2020 | Statista

Quelle: https://de.statista.com

24Sep 2019

Der Düsseldorfer Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH hat auf seiner jährlichen Kundenveranstaltung die erfolgreichsten UKW-Radioveranstalter ausgezeichnet. Prämiert wurden in den drei Bereichen “Technik”, “Innovation” und “Wachstum” Kunden, die in den letzten 12 Monaten jeweils eine herausragende Position in der Zusammenarbeit eingenommen hatten. UPLINK ist Marktführer für UKW-Sendebetrieb in Deutschland und betreibt für einen großen Teil der privaten, aber auch für öffentlich-rechtliche Kunden, UKW-Sender, Antennen und andere Anlagen.

Deutschlandradio, Radio B2 und FluxFM werden ausgezeichnet (Bild: ©UPLINK)

Deutschlandradio, Radio B2 und FluxFM werden ausgezeichnet (Bild: ©UPLINK)

“Natürlich ist es nicht alltäglich, dass ein Dienstleister seine Kunden prämiert, aber wir erleben in der engen Zusammenarbeit immer wieder besondere Fähigkeiten bei unseren Auftraggebern, die wir mit dieser Aktion herausstellen wollen”, erklärt UPLINK Gründer Michael Radomski die Preisverleihung.

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr auf einer Spree-Rundfahrt vor einem Fachpublikum der bundesweite öffentlich-rechtliche Rundfunkveranstalter ​Deutschlandradio in der Kategorie “Technik”, sowie die beiden Berliner Sender ​FluxFM (“Innovation”) und ​Radio B2 (“Wachstum”).

“Die Verantwortlichen des Deutschlandradios bringen bei besonders komplexen technischen Fragestellungen stets enorme Erfahrung und tiefes Fachwissen ein, was eine Lösung von offenen Fragen sehr beschleunigt. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass Deutschlandradio nur eine sehr kleine technische Mannschaft besitzt und auch keine UKW-Sender selbst betreibt”, erklärt Ansgar Beeg, Leiter Technik und Entwicklung bei UPLINK die Auswahl in der Kategorie “Technik”.

Michael Radomski (Bild: UPLINK GmbH)

Michael Radomski (Bild: UPLINK GmbH)

“FluxFM hat uns mit einem tiefen Marktverständnis, viel mehr aber noch mit der Eigenentwicklung “Radiosphere” überzeugt. In dem Produkt Radiosphere, einer intelligenten Radio-App, die auf einer flexiblen Plattform aufbaut, steckt ganz offensichtlich besonders viel Erfahrung, Arbeit und ganz große Liebe zum Detail”, begründet UPLINK Geschäftsführer Michael Radomski die Entscheidung im Bereich “Innovation”.

“UKW ist keine auslaufende Technologie und der Radiomarkt steht weiterhin in voller Blüte. Das zeigt uns regelmäßig der Kunde Radio B2, der mit seinem Schlagerprogramm nicht nur über UPLINK komplett auf neue Sendetechnik gesetzt hat, sondern regelmäßig vollkommen neue UKW-Frequenzen aufschalten lässt. Das in unserem Markt neue Standorte erschlossen und für ungenutzte Frequenzen neue Sender und Antennen aufgebaut werden können, ist schon etwas besonderes, weswegen für uns in der Kategorie “Wachstum” praktisch kein anderer Kunde in Frage kam”, freut sich UPLINK Geschäftsführer Thomas Weiner über die Auszeichnung für seinen Kunden.

Quelle: www.radioszene.de

14Aug 2019

bü. DÜSSELDORF, 13. August. Als im Frühjahr der erste „Weiße Riese“ in Duisburg-Hochheide in Schutt und Asche zusammenfiel, spielte Michael Radomski eine kleine, aber wichtige Nebenrolle: Sein Unternehmen, die Düsseldorfer Uplink Network, sorgte dafür, dass die Funkkommunikation bei der Vorbereitung und Absicherung der Sprengung des maroden Hochhauses störungsfrei funktionierte. „Wir haben da zum ersten Mal und gleich unter Extrembedingungen gezeigt, dass wir das können“, sagte er. Eigentlich ist die Uplink auf Einbahnstraßen-Kommunikation spezialisiert: den Betrieb von Sendeanlagen für die Ausstrahlung von UKW-Rundfunk. Nach einem zähen Machtkampf mit der Freenet-Tochtergesellschaft Media Broadcast war es ihm gelungen, deren Monopol zu knacken und zum Marktführer zu avancieren.

Mit bald 500 Antennen bringt er heute die UKW-Programme von rund 70 Sendern zu den Hörern. Auf der Kundenliste stehen neben kleineren Lokalradios viele bekannte Namen, darunter Deutschlandradio, NDR, WDR, RBB, Radio NRW und Big FM. Das Geschäft laufe prima, fast 30 Millionen Euro Umsatz und „sehr ordentliche schwarze Zahlen“ dürfte das Start-up mit seinen 35 Mitarbeitern in diesem Jahr erwirtschaften, berichtet Radomski im Gespräch mit der F.A.Z. Mit seinen Erfahrungen und dem technischen Knowhow aus dem Sendebetrieb im Rücken zieht es den umtriebigen Unternehmer in neue Geschäftsfelder. Eines davon sind nichtöffentliche Mobilfunknetze – so wie das für den Generalunternehmer, der das Duisburger Hochhaus abgerissen hat.

Solche technisch von der Außenwelt abgekapselten Netze kommen dort zum Einsatz, wo es auf höchste Verlässlichkeit und Sicherheit ankommt. Zum Beispiel auf Flughäfen. Gerade hat sich Radomski die Ausschreibungsunterlagen für den Berliner Pannen-Airport BER angeschaut, rein interessehalber, nicht mit der Absicht, dort mitzubieten. Dafür fehlen dem Newcomer die notwendigen Referenzen. „Wir wollten einfach wissen, wie weit wir für ein solches Riesenprojekt wären. Grundsätzlich sind viele der dort geforderten technische Leistungen nicht weit weg von dem, was wir jetzt tun.“ Und das übrige Knowhow lasse sich von außen ins Haus holen. Die Frage „Könntet ihr das überhaupt?“ ist Radomski gewohnt. So war es auch, als er die ersten Radiokunden unter Vertrag nehmen wollte. Heute läuft die UKW-Ausstrahlung nach seinen Worten vollkommen reibungslos.

Voller Selbstbewusstsein rechnet er sich und seiner Mannschaft selbst bei den geplanten 5G-Netzen große Chancen aus: Ihn lockt die Aussicht auf Aufträge für den Bau und die technische Betreuung der sogenannten Campus-Netze. „Auch da müssen Antennen aufgestellt, an Glasfaser und an Sendeanlagen angeschlossen werden. Das sind exakt die Dinge, die wir perfekt beherrschen“, meint Radomski. Viele Industrieunternehmen, Institute und Forschungseinrichtungen wollen von den großen Mobilfunkkonzernen unabhängige Insellösungen errichten und können dafür auf eigens reservierte Frequenzen zurückgreifen. Sie waren nicht Teil der Milliardenauktion, sondern die Netzagentur will diese Funkbänder auf Antrag interessierten Bewerbern zuteilen. Danach kann es losgehen. „Wir sind gespannt auf die ersten Ausschreibungen. Da werden wir dabei sein“, kündigte Radomski an. Für den 45 Jahre alten Unternehmensgründer wäre es in gewisser Weise eine Rückkehr auf altes Terrain: Beim Handybetreiber Drillisch hatte er lange Zeit im Vertrieb und im Marketing gearbeitet und als Geschäftsführer für die Rewe-Gruppe die Einführung ihrer Mobilfunk-Eigenmarken verantwortet.

Auf der Suche nach zusätzlichen Geschäftsmöglichkeiten hat er ein weiteres attraktives Wachstumsfeld für Uplink entdeckt: „Unser Wissen und unsere Fähigkeiten lassen sich auch auf den IoT-Markt übertragen“, sagt Radomski. IoT steht für das Internet der Dinge, also die Vernetzung von Produkten, Haushaltsgeräten oder Fahrzeugen. Die Kommunikation läuft über eine spezielle Schmalband-Funkwellentechnik, die Signale von Sensoren auf eine Plattform bringt, von wo sie die Nutzer abrufen können. Zum Beispiel Informationen darüber, ob auf einem Parkplatz schon ein Auto steht oder nicht. Oder Smart-Home-Daten, um etwa die Heizung aus der Ferne überwachen oder steuern zu können. In welches Feld es gehen soll, will Radomski noch nicht verraten. Ein erster großer Vertrag stehe aber kurz vor dem Abschluss, sagt er. Und wenn es noch ein wenig dauern sollte, ist es für Uplink wohl auch kein Beinbruch.

Das Unternehmen, an dem namhafte Investoren wie der frühere Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling und der „Focus“-Gründer Helmut Markwort beteiligt sind, ist durch sehr lang laufende Verträge mit seinen Radiokunden noch auf Jahre hinaus abgesichert. Teils reichen die Kontrakte bis 2028. Und trotz aller Unkenrufe über eine Abschaltung des UKW-Rundfunks oder seine Verdrängung durch Internet und DAB+ ist Radomski davon überzeugt, dass das gute alte Radio noch eine lange Zukunft haben wird. „Die UKW-Party geht mindestens bis Mitte der dreißiger Jahre“, sagte er.

30Mai 2019

Der Schlagersender radio B2 baut sein UKW-Netz in Mecklenburg-Vorpommern aus und ist seit Montag auch auf Fischland-Darß-Zingst auf UKW zu hören. Gesendet wird auf 103,3 MHz. Mit einer Leistung von 630 Watt versorgt die Antenne auf dem Sendeturm in Ahrenshoop die Ostseehalbinsel mit dem Programm von radio B2. Pünktlich um elf Uhr hat Schlagerstar Wolfgang Ziegler, 75 („Verdammt!“), den roten Knopf am Strand von Ahrenshoop zum Sendestart gedrückt. Betrieben wird die Frequenz vom Düsseldorfer Sendernetzbetreiber UPLINK Network GmbH.

„Als Kind der Küste habe ich den Schlager hier vermisst. Endlich sind meine Hits wieder im Radio zu hören“, freut sich Wolfgang Ziegler. „Das Besondere in unserem Programm: Wir vermitteln das MV-Lebensgefühl, bieten ein Regionalprogramm mit vielen Informationen von hier und Schlagern, die jeder kennt. Bis zu 25 Prozent der deutschen Hits in unserem Programm kommen von uns aus dem Osten. Das macht uns einmalig“, sagt radio B2-Programmchef Normen Sträche. radio B2 sendet bereits in Rostock, Schwerin, Stralsund, Wismar und Greifswald auf UKW.

Auf der Ahrenshooper Frequenz sendete von 2006-2010 der Lokalsender Radio FDZ, von 2010-2014 folgte 103,3 – Ihr Lokalradio. Im Oktober 2015 ging dann Radio Paradiso auf Sendung, das die Frequenz aber im September 2018 zurückgab. Bei einer Neuausschreibung erhielt radio B2 den Zuschlag.

Quelle: www.radiowoche.de

01Feb 2019
Offizieller Start des Regelbetriebs nach Projektabschluss (vorne rechts Manuela Haddadzadeh, NDR / vorne links Michael Radomski, CEO UPLINK, Hintergrund Verantwortliche ARD-Anstalten, UPLINK)

Die ARD-Anstalten Norddeutscher Rundfunk (NDR) in Mecklenburg-Vorpommern, Rundfunk-Berlin-Brandenburg (RBB) in Berlin und Brandenburg, Saarländischer Rundfunk (SR) im Saarland und das bundesweite Deutschlandradio haben im vergangenen Jahr ihr UKW-Sendernetz erneuert. Dabei wurde die gesamte Technik zur Ausstrahlung von 348 UKW-Frequenzen durch den neuen Betreiber UPLINK Network GmbH aus Düsseldorf ausgetauscht, der nun auch für den Betrieb verantwortlich ist.
Vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung im Jahr 2017, bei der die vier öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter dem Anbieter UPLINK den Zuschlag erteilt haben. Als technischer Dienstleister investierte UPLINK seit der Vergabe einen zweistelligen Millionenbetrag an rund zweihundert Standorten und verantwortet die störungsfreie Ausstrahlung von Programmen wie NDR 1 Radio MV, Radio Eins, SR1 oder Deutschlandfunk.

„Die Ausschreibung und letztlich damit auch die Vergabe an unser Unternehmen war Konsequenz der Liberalisierung des UKW-Marktes durch die Bundesnetzagentur seit dem Jahr 2014“, beschreibt der Gründer und Geschäftsführer von UPLINK, Michael Radomski, die Entwicklung des Großauftrages. „Wir sind mit den öffentlich-rechtlichen Kunden und einer weiteren Vielzahl von privaten Radiosendern in recht kurzer Zeit Marktführer geworden, was organisatorisch und technisch ein echter Kraftakt war“, ergänzt Thomas Weiner, Geschäftsführer Betrieb bei UPLINK, „Insgesamt steigt durch die Investition in neuste Technik die Sendequalität und -verfügbarkeit in Deutschland.“

Hochleistungssendeanlage auf dem Fernsehturm Berlin-Alexanderplatz mit 11 UKW-Frequenzen

„Die Vergabe unserer UKW Verbreitung in den ausgeschriebenen Regionen an einen relativ jungen Anbieter wie UPLINK war natürlich eine Herausforderung für alle Beteiligten, auch weil sich die regulatorischen Strukturen im UKW-Markt noch während des Vergabeverfahrens verändert haben“, verdeutlicht Manuela Haddadzadeh (NDR), verantwortliche Leiterin der Vergabestelle, die Entwicklung. „Wir sind aber mit den erbrachten Leistungen sehr zufrieden, auch wenn sicherlich noch einige Nacharbeiten zu erledigen sind.“

Ende Januar 2019 wurde die monatelange Umstellung nun in einem gemeinsamen Termin in Düsseldorf abgeschlossen. Die Verantwortlichen der vier ARD-Anstalten und von UPLINK starteten den Regelbetrieb mit dem symbolischen Durchtrennen eines Eröffnungsbandes.

Quelle: www.radiowoche.de